TUM-Entdeckerinnen: MINT-Impulse an der Schule

In eintägigen Hands-on Workshops experimentieren Schülerinnen der 6. und 9. Jahrgangsstufen zu aktuellen Themen aus den Fachgebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Projektziele

Wesentliches Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen den Einstieg in die Welt der Natur- und Technikwissenschaften zu ermöglichen und Ihr Interesse und Ihre Begeisterung für den MINT-Bereich zu wecken. Sie werden angeregt, die eigenen technisch-naturwissenschaftlichen Fähigkeiten zu entdecken und zu erproben. Diese Erfahrungen helfen ihnen dabei, ihr Selbstvertrauen in eben diese Fähigkeiten zu stärken.

Sie tun dies in einem Themenfeld, in dem ihnen die relevanten Kenntnisse und die dazugehörige Begabung aufgrund herkömmlicher Erziehung und Sozialisation oft nicht zugesprochen werden und arbeiten somit selbst daran bestehende Stereotype aufzubrechen.

Projektbeschreibung

Zentraler Bestandteil des Projektes ist, dass die Schülerinnen selbstständig experimentieren und dabei ihre eigenen Erfahrungen machen. Als forschende Individuen erarbeiten sie sich ganz eigenständig neues Wissen (Methodik des forschenden Lernens). Dieses „selber machen und ausprobieren“ verbunden mit der Erweiterung des persönlichen Erfahrungshorizontes stärken das Selbstvertrauen der Schülerinnen in die eigenen Fähigkeiten. Am Ende steht immer ein greifbares und zufriedenstellendes Ergebnis, ohne Leistungsdruck.

Im Rahmen einer kurzen Präsentation der erzielten Ergebnisse geben die Schülerinnen am Ende der Experimente einen lebendigen Einblick in ihre Arbeit und haben die Möglichkeit, sich als Expertinnen für das bearbeitete Thema zu zeigen. Die Schülerinnen können dabei die gesammelten Erfahrungen und Eindrücke reflektieren, in Bezug zur eigenen Person setzen und für eine erste berufliche Orientierung nutzen.

Projektablauf

Die Experimente werden an der Schule durchgeführt. Die erforderlichen Experimentiermaterialien werden dafür an die Schule gebracht. Die Zusammenarbeit erfolgt mit Referenzgymnasien der TUM School of Education sowie ausgewählten Gymnasien im Regierungsbezirk Oberbayern, die aufgrund ihrer Ortslage einen erschwerten Zugang zu außerschulischen naturwissenschaftlich/technischen Lernangeboten haben. Datum und Zeit werden individuell mit den Schulen abgesprochen.

Gearbeitet wird grundsätzlich mit allen Schülerinnen einer gesamten Jahrgangsstufe in Gruppen mit maximal 20-25 Schülerinnen. Die Experimente sind inhaltlich nah an aktuellen Forschungsthemen konzipiert und stehen in Bezug zum eigenen Erlebenshorizont der Schülerinnen. Angeleitet wird jede Gruppe von jeweils zwei Fachreferentinnen.

Historie

Das Projekt „MINT-Impulse an der Schule“ entstand aus dem Projekt „Mädchen machen Technik – Schulprojekte“ der agentur für Mädchen in Wissenschaft und Technik..